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Spring, Baby!

20. März 2023
 · 
2 min Lesezeit

Schmeiß' den Ranzen in die Ecke und ich renne zum TV
Ich und meine Bros spiel'n heute Tennis auf der Wii

Die Temperaturen klettern nach oben, das Grün schießt aus dem Boden und Blüten explodieren - endlich wieder Pollen! Laufen und Radsport machen mehr Spaß, denn jetzt grüßen entgegenkommende Sportsfreund*innen freundlich zurück, statt mit starrem Blick in das Wintergrau zu grummeln. Mit der richtigen Musik wird das Grinsen im verschwitzen Gesicht noch breiter. Deshalb gibt es zum Quartalsende wieder drei Plattenvorschläge, diesmal entspannt und euphorisierend, weil Frühlingsgefühle und so.

Januar: Oddisee - To What End

Oddisee bringt sein zehntes Album raus und ist noch immer alternative rap, sprich: Nur einigen Eingeweihten bekannt. Seit 2012 habe ich ihn auf dem Schirm und er liefert seitdem konstant ab. Der Rapper und Produzent gibt sich damit zufrieden, am Rande der Rap-Industrie zu stehen und seine Musikkarriere wie ein kleines Unternehmen zu behandeln. Sein neuestes Album To What End behandelt Themen wie Ehrgeiz und persönliche Kämpfe. Der Opener The Start of Something kommt ohne Drums aus und gleicht damit eher einem Poetry Slam-Vortrag. Im Vergleich zu seinen früheren Werken öffnet sich Oddisee auf diesem Album mehr und verwendet eine Vielzahl von Beats, die die Grenzen zwischen analog und digital verwischen. Der Sound ist gewohnt smooth und wabert zwischen Soul, Jazz und Funk. Generell kommt das Album entspannt daher, geeignet für einen lazy run in the morning sun.

Februar: Longus Mongus & BHZ - Endlich wieder Sommer

Longus Mongus ist BHZ und deshalb mindestens genauso alternative und independent wie Oddisee. Sonst sind die Unterschiede jedoch recht groß: Sein neues Album Endlich Wieder Sommer handelt von Liebe, Freundschaft und Drogen und dreht sich um seine große Liebe, die er Bubu nennt. Das Album ist musikalisch facettenreich, mit einigen langsamen, psychedelischen Tracks und anderen, die beschwingt, sonnig und ganz ungeniert poppig sind. Kirmes-Techno-Beats klangen indessen nie so gut wie auf Omnipräsent. Trotz einiger potenzieller Kitschanteile macht das Album dank unverantwortlicher Texte übelst gute Laune bei einem 6:00-Schnitt Detox-Run.

März: Nia Archives - Sunrise Bang Ur Head Against Tha Wall

DJane und Produzentin Nia Archives hat die sich das Produzieren im Alter von 17 Jahren selbst beigebracht hat. Sie ist Teil der Drum'n'Bass-Szene und hat bereits Preise für ihre DJ-Sets und ihr emotionales Songwriting gewonnen. Ihre neueste EP zeigt ihre Vielseitigkeit mit Jungle-Beats, die brasilianische Partymusik, Neo-Soul und Lo-Fi-Ästhetik verschmelzen. Mit dem Track Baianá auf den Ohren sind Bestzeiten möglich. So klingt der Frühling, wenn er hittet!

Nia Archives - Baianá

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Über Thilo Specht

Seit 16 Jahren arbeite ich als Marketing-, Digital- und Kommunikationsstratege in Frankfurt am Main. Mit evidenzbasierten Konzepten unterstütze ich Unternehmen und NGOs dabei, Ziele zu erreichen, die Mehrwert für Menschen schaffen. 2023 begab ich mich in ein weiteres Abenteuer und lernte die Programmiersprache Swift. Erstes Resultat meiner neuen Fähigkeiten ist Wie steht's, Brudi?, eine erfolgreiche Fußball-Schiedsrichter*innen-App für die Apple Watch.

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